Chronik FFW

Zu allen Zeiten haben die Menschen nicht nur den Nutzen, sondern auch die Gefahren des Feuers erkannt.

Aus dieser Erkenntnis heraus wurden auch in unserer Gemeinde kurz nach dem 1. Weltkrieg, wie aus dem alten Beschlussbüchern der Gemeinde ersichtlich, die erwachsenen, männlichen Bürger zur „Pflichtfeuerwehr“ verpflichtet.

Mit Ratsbeschluss vom 15. Juni 1919, frühere Aufzeichnungen sind leider keine vorhanden, wurde Wilhelm Wolfsen. Zum ersten „Spritzenmeister“ der Gemeinde ernannt. Seine Aufwendung wurde mit 20 Mark jährlich vergütet. Die Ausrüstung der damaligen Zeit muss wohl nur aus einer tragbaren Handpumpe mit Schlauchmaterial, einer Brandleiter sowie einigen Brandhaken bestanden haben. Die vorab genannte Ausrüstungsgegenstände waren in einem aus Bruchstein gemauerten Spritzenhaus, welches wie das heutige gegenüber dem Backhaus stand, untergebracht. Als Wasserreservoir diente ein Weiher unmittel bar am Backhaus.

Am 1. April 1924 wurde dann August Brand zum Spritzenmeister ernannt. Aufwandsentschädigung 5 Mark jährlich, ab 1927 dann 10 Mark jährlich.

Nach Ratsbeschluss vom 4. Januar 1931 wurde mit einem Darlehn von 2.000 Mark, aufgenommen bei der Nassauischen Brandversicherung, ein „Hochdruck- Feuerlöschgerät“ angeschafft.

Mit Beschluss vom 6. März 1931 wurde dann die Ausrüstung durch die Anschaffung eines Handgezogenen Hydrantenwagens erweitert.

 

Die Anschaffung stand wohl im Zusammenhang mit dem Bau der zentral Wasserversorgung der Gemeinde.

Karl Wolf übernahm dann etwa ab 1932, nach Berichten, das Amt des Spritzenmeisters, welches er bis 1955 inne hatte.

1935 wurde der Brandweiher teilweise befestigt bzw. erneuert. 1955 wurde dann Rudolf Alberti nach Kirchheim- Bolanden (Rheinhessen) zu einem einwöchigem Feuerwehrlehrgang gesandt um Kenntnisse eines Brandmeisters zu erwerben. Rudolf Alberti übernahm dann anschließend das Amt des Wehrführers

Das Bild entstand 1955

1964 erfolgte die Montage einer Sirene auf dem Dach des kleinen Gemeindehauses. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde über die Kirchenglocken sowie mit der Gemeindeschelle alarmiert. 1966 tätigte man die Anschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers, TSA, mit einer Motorbetriebenen Pumpe. Der von einem Traktor gezogene Anhänger versieht auch heute noch seinen Dienst in unserer Feuerwehr, lediglich die Motorpumpe wurde 1995 gegen eine neueren Typs ersetzt. Leider wurde die alte pferde- bzw. Handgezogene Feuerwehrspritze aus dem Jahre 1913 im Jahr 1970 für 120 DM verkauft. Der Hydrantenwagen wurde 1997 wegen Platzmangels für 50 DM verkauft.

1970 fanden sich dann einige Männer unter der Leitung von Rudolf Alberti und Kreisfeuerwehrinspektor Schäfer im Gasthaus May/ Elberskirch (Henners Erna) ein um die „Freiwillige Feuerwehr Dornholzhausen“ zu gründen.

Gründungsmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr: Rudolf Alberti, Jürgen Görlinger, Walter Müller, Hans- Dieter Köhler, Kurt Schnorr, Kurt Gensmann, Günter Clos, Günter Obel, Werner Fuhr, Kurt Elberskirch, Wolfgang Alberti, Helmut Schnorr, Gerhard Obel, Klaus Brand, Ewald May, Wilfried Bingel, Waldemar Stötzer, Lothar Schmidt.

Am 31. März 1971 fasste der damalige Ortsgemeinderat unter Ortsbürgermeister Richard Köhler den Beschluss ein neues Feuerwehrgerätehaus an gleicher Stelle des Alten zu bauen. Die Materialkosten übernahm die Ortsgemeinde, wobei die Arbeiten von Feuerwehrkameraden in unentgeltlicher Eigenleistung auszuführen waren. Am 27. November 1971 wurde dann das neue Feuerwehrgerätehaus im Rahmen einer Festveranstaltung seiner Bestimmung übergeben.

Der Tragkraftspritzenanhänger, der bis dato in der Garage der Schule untergebracht war, konnte ab diesem Zeitpunkt seinen Platz in dem neuen Feuerwehrgerätehaus einnehmen.

Mit Gründung der Verbandsgemeinde wechselte die Zuständigkeit von der Ortsgemeinde auf diese Verwaltungsebene.

Lothar Maus löste am 01. Juni 1993 Rudolf Alberti ab, der aus Altersgründen aus dem Feuerwehrdienst ausscheiden musste. Bis 2000 führte jeweils der Wehrführer der Wehr die Feuerwehrkameraden in feuerwehrtechnischer sowie auch vereinsmäßiger Hinsicht.

Thomas Böhm übernahm dann ab 2000 die Führung der Vereinsaktivitäten wobei die Leitung der Wehr als solche bei Lothar Maus verblieb.

Im Jahre 2003 übergab Lothar Maus aus beruflichen Gründen das Amt des Wehrführers an Achim Wagner. Der schon vor Amtsantritt die Tätigkeit als stellvertretender Wehrführer ausführte.

Mit dem Bau des Hochbehälters der Wasserversorgung „Süd- West“ und der Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in unserer Gemeinde von 1993- 2000, kann neben dem Brandreservoir am Backhaus (36 m³) auf eine Brandreserve von zusätzlich 300m³ Löschwasser zurückgegriffen werden.

Einsätze der Feuerwehreinheit Dornholzhausen (soweit noch bekannt):

1926

Scheunenbrand, Emma Dattner

1927

Scheunen- und Stallbrand, August Haxel

1937

Waldbrand in Abt. 23. Kerbs (bei Oberwies)

1950

Brand der Ölmühle im Mühlbachtal

1966

Scheunenbrand, Phillip Bingel

1969

Waldbrand in der Abt. 10, Mühlberg (oberhalb der Schulmühle)

1979

Zimmerbrand, Alma Schmidt

1984

Hochwassereinsatz in Nassau

1996

Waldbrand in der Abt. 6, Vorheide (Pfaffenberg)

2003

Scheunenbrand der Ankermühle/ Dessighofen

Mitgliederzahlen der Feuerwehreinheit Dornholzhausen:

1970

18 Aktive

1974

22 Aktive

1991

27 Aktive

2003

26 Aktive (13 Inaktive)

2008

27 Aktive (13 Inaktive)

In den Jahren 1990, 1995, 2000 und 2005 feierte die Freiwillige Feuerwehr im großen Rahmen eines "Bayrischen Abends" ihre Bestehensfeierlichkeiten. Weiterhin fanden die mehrtägigen Ausflüge, jeweils im 2-Jahresrhythmus von 1972 bis 2000, regen Anklang.

Heute ist die Freiwillige Feuerwehr in unserer Gemeinde ein fester Bestandteil und kommt nicht nur bei Noteinsätzen zum Einsatz.

Chronik Freiwillige Feuerwehr

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